Tödliche Oliven – Tom Hillenbrand

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Zum Inhalt:

Einmal im Jahr gönnt sich der Koch und Gourmet Xavier Kieffer einen Ausflug nach Italien. Gemeinsam mit seinem Schulfreund, dem Wein- und Ölhändler Alessandro Colao, fährt er in die Toskana, unternimmt Weinproben und fährt einige Tage darauf mit einem Laster voller Wein und Öl zurück nach Luxemburg.
Diesmal geht der Trip allerdings gehörig schief. Sein Freund versetzt ihn und Kieffer findet heraus, dass Alessandro bereits Tage zuvor ohne ihn nach Italien aufgebrochen ist – und seither hat niemand etwas von ihm gehört. Der Koch macht sich auf die Suche. Aber statt Alessandro findet er eine verlassene Mühle, Tanks voll seltsam riechenden Olivenöls und bewaffnete Männer, die gerade Öl in einen Lastwagen pumpen. Hat der Ölhändler krumme Geschäfte getätigt? Kann Kieffer seinen Freund finden, bevor es zu spät ist?

Rezension:

Xavier Kieffer, Luxemburger Spitzenkoch und nebenbei eine Mischung zwischen Hercule Poirot, Pfarrer Brown und übergewichtigem James Bond, ermittelt in seinem vierten Fall.

Für meinen Geschmack ist dieser kulinarische Krimi sein bester Fall. Tom Hillenbrand komponiert hier ein ganz interessantes kulinarisches Menü auf Basis des Olivenölmarktes und der Olivenöl-Mafia, mit der keiner so richtig vertraut ist. Dieses Buch sollte jeder lesen, der noch immer meint, dass sein italienisches Olivenöl auf dem Tisch das Beste und Einzigartigste ist. Neben tiefen Einblicken in einen ganz schwammigen, europäischen Olivenölmarkt, führt uns Tom Hillenbrand, in der Person Xavier Kieffer, von Luxemburg nach Italien und in die Vereinigen Staaten. Er kreiert dadurch ein wunderbares, kulinarisches und kriminalistisches Menü, das den Leser von dem ersten Happen an, in seinen Bann zieht.

Details:

Tödliche Oliven von Tom Hillenbrand
Ein kulinarischer Krimi. Xavier Kieffers vierter Fall
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (2014)
Sprache: Deutsch
Kartoniert, 320 S.
ISBN-13: 978-3-462-04695-3
Patricks Bewertung: 

        
        

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